Liebe Freunde leichter Unterhaltung
Heute wenden wir uns mit unserem ersten Reiseeintrag an euch und freuen uns, euch unsere ersten Eindruecke von der Reise nach und in Kambodscha zu schildern.
Die Reise begann am Freitag, 19. Dezember bereits am Nachmittag mit Putzen... gut, nicht wirklich die Reise selbst, aber die letzten Vorbereitungen. Denn, wer mag es nicht schoen sauber gepuetzt und dargetan, wenn man sich auf Reisen begibt? so putzten wir, wuschen wir, entsorgten wir, leerten den Kuehlschrank und endlich ging es los. Zunaechst aber nur mit dem Zug bis nach Zuerich - da wir am Samstagmorgen frueh einen Flug hatten, wollten wir bereits dort sein. Doch, es kam anders... zwar waren wir puenktlich und freudig am Flughafen, der wiederum kaempfte aber mit Eis und Schnee und so verzoegerte sich unser Abflug nach Berlin um 2.5 Stunden.. eigentlich nicht so schlimm, wenn man im Anschluss keinen Weiterflug hat. Wir jedoch hatten noch eine lange Reise vor uns und versuchten, uns die steigende Besorgtheit nicht anmerken zu lassen (gegenseitig). Schlussendlich, nachdem unser Flugzeug noch liebevoll und vertrauenserregend eingesprueht wurde, ging es endlich los... hossa! in Berlin angekommen rannten wir zum naechsten Gate um den Weiterflug nach Bangkok zu erwischen, was auch klappte. Mit AirBerlin flogen wir also weiter. Nicht nur, dass der Service in der Holzklasse zu wuenschen uebrig liess, nein, auch hatte es, als wir an der Reihe waren, nur noch Vegi-Menues, was allen voran Andy leicht bis mittelschwer erzuernte. Janu, dafuer rundeten die haesslichen Stewardessen den eher faden Gesamteindruck ab. Gut, wichtig ist ja, dass man gesund und munter ankommt.. und das sind wir. Puenktlich in Bangkok angekommen warteten wir auf unseren connecting flight nach Phnom Penh, der Hauptstadt von Kambodscha. Diesmal mit der Thai Airways - wir wurden von charmanten Damen rundum verwoehnt - ging es in knapp einer Stunde zu unserem Ziel. Nachdem wir gefuehlte hundert Formulare ausgefuellt hatten, ging es zum Visa Office. Und dort interessiert kein Formular, kein Pass, nein, gar nichts, Hauptsache man hat die 20 USD parat, auf welche sie erpicht sind. Wenn man - wie Andy - nicht noch ein passendes Foto dabei hat, dann wir zwar keins gemacht, aber man darf nochmals 2 USD zahlen. No further comment. Die Hauptstadt empfing uns mit 30 Grad uns strahlendem Sonnenschein... ehrlich, es faellt enorm schwer, hier Weihnachtsgefuehle zu entwickeln. Das aber stellt fuer uns kein vordergruendiges Problem dar...:-))
Nachdem wir rasch ein nettes Guesthouse gefunden hatten, machten wir uns auf die erste Erkundungstour durch Phnom Penh. Eine laute, pulsierende Stadt mit viel mehr Motos als Einwohner, ueberall Tuk Tuks, mobilen Garkuechen am Strassenrand - es war wunderbar. Voller Vorfreude stuerzten wir uns ins Getuemmel und genossen eine erste herrliche Mahlzeit am Boden inmitten Einheimischer. Obwohl wir viel nicht kannten, bissen wir in alles, was uns geluestete und es war lecker, sehr sogar. hier ein paar Eindruecke davon.



Etwas laestig empfanden das permanente anquatschen von Tuk Tuk-, Taxi- und Moto-Fahrern. Diese riefen uns schon zu, wenn wir die Tuere zu unserem Zimmer auch nur einen Spalt oeffneten. Na ja, uns wurde bald klar, dass der Tourist als eine Art Baeckerei betrachtet werden kann, und jeder moechte gerne ein Stueck Kuchen haben...



Am Tag darauf erkundeten wir die Stadt, teils zu Fuss, teils mit dem Tuk Tuk, weil es wirklich an jeder Ecke heisst: "Hello Sir, wanna Tuk Tuk?" auch wenn es die einzigen Worte in der gelobten Sprache sind, aber die koennen sie!!! Wir besuchten den Zentralmarkt (Psar Thmei) und den Watt Phnom – ein Huegel mit einer kleinen Pagode darauf und einem 40jaehrigen Elefanten... es war sehr eindruecklich, laut, stickig, voller Leben und trotz der Hektik wunderbar.


Am Abend wollten wir uns dann mal richtig was goennen und gingen in ein lecker Restaurant. Fuer 32 Dollares haben wir uns die Waenste voll geschlagen, wunderbar. Vorbei die Vorsaetze des Gewichtsverlustes – Hallo Festschmaus.
Zum Geld gilt es zu sagen, dass die Kambodschaner zwar Riel als Lokalwaehrung haben, jedoch die meisten bis heute getroffenen Geld-Abnehmer eher auf die mehr oder weniger harte USD Waehrung stehen. Nun denn, uns egal.
Am 22. Dezember besuchten wir mit einem Tuk Tuk bewaffnet die Killing-Fields. Ein ganz trauriges Kapitel der Geschichte des Landes. Als das ultra komunistische Khmer Rouge Regime von 1975 bis 1979 die Gesellschaft saeuberte, kamen dort ueber 20,000 Menschen auf brutalste Art und Weise ums Leben. Auch hier wollen wir euch einige Eindruecke nicht vorenthalten...





Am selben Tag organisierten wir noch die Weiterfahrt nach Battambang im Nordwesten. Fuer die 5 ½ Stunden Bus Fahrt bezahlt man knapp 5 Franken pro Person. Um den Tag richtig ausklingen zu lassen, goennten wir uns zum Abschluss noch eine Bootstour auf dem Tonle Sap und Mekong, zwei Fluesse, die in Phnom Penh zusammenfliessen. An Deck erlebten wir einen sagenhaften Sonnenuntergang.



Zum Tagesabschluss noch ein herrliches Nudelsueppchen (ziemlich scharf – mit Andy-Schweiss-Effekt).
Gestern, am 23. Dezember reisten wir – gestaerkt mit einem westlichen Fruehstueck – weiter nach Battambang. Dies ist die zweitgroesste Stadt von Kambodscha und grundverschieden zu Phnom Penh. Hier angekommen lernten wir die Leute des Landes neu kennen. Alle freundlich, hilfsbereit, laechelten und vor allem: alle waren irgendwie beschaeftigt, was in der Hauptstadt gar nicht der Fall war. So schlenderten wir, nachdem wir ein Hotel gefunden hatten, gemuetlich ueber den Markt, organisierten bei einem Tuk Tuk Driver eine Tour fuer den nachfolgenden Tag und genossen hie und da eine leckere Kokosnuss. Wiederum wollten wir uns noch ein leckeres, einheimisches Abendessen goennen; diesmal hatten wir aber ueberhaupt kein Glueck. Das Essen schmeckte verdorben, alt, einfach mehr als nur grausig... dabei war es lediglich ein Chicken mit Nudelsuppe und Chicken mit gebratenen Nudeln, aber es war selten haesslich. Nun, man muss wohl auch diese Erfahrung machen, damit man das Gute wieder schaetzen lernt.
Heute nun ging es los mit dem Tuk Tuk Driver die Sehenswuerdigkeiten der Region erkunden. Unter anderem gehoeren hier der Bamboo-Train dazu, der Wat Banan und der Phnom Sampeu. Die Eindruecke dazu werden nachfolgend dokumentiert... 




Die Piste war - vorallem im letzten Abschnitt - enorm staubig und wir waren richtig froh, als wir wieder im Hotel ankamen. Hier machten wir zunaechst mal eine Generalreinigung von uns und unseren Kleidern. Waehrend nun die Kleider auf dem Hoteldach trocknen, nuetzen wir die Gelegenheit um den ersten Newsletter zu verfassen. Morgen soll uns unsere Reise weiter in den Norden fuehren, nahe der Grenze zu Thailand nach Sisophon. Von dort wollen wir wieder Tempelbesichtigungen durchfuehren und nach Moeglichkeit wieder leckere einheimische Speisen probieren. Wir freuen uns sehr darauf.
Jetzt verabschieden wir uns bis zum naechsten Mal, bedanken uns ganz herzlich beim Interesse an uns und unserer Reise und wuenschen euch allen wunderbare Weihnachten.
herzlich und mit kurzen Hosen
Taemi & Andy
Heute wenden wir uns mit unserem ersten Reiseeintrag an euch und freuen uns, euch unsere ersten Eindruecke von der Reise nach und in Kambodscha zu schildern.
Die Reise begann am Freitag, 19. Dezember bereits am Nachmittag mit Putzen... gut, nicht wirklich die Reise selbst, aber die letzten Vorbereitungen. Denn, wer mag es nicht schoen sauber gepuetzt und dargetan, wenn man sich auf Reisen begibt? so putzten wir, wuschen wir, entsorgten wir, leerten den Kuehlschrank und endlich ging es los. Zunaechst aber nur mit dem Zug bis nach Zuerich - da wir am Samstagmorgen frueh einen Flug hatten, wollten wir bereits dort sein. Doch, es kam anders... zwar waren wir puenktlich und freudig am Flughafen, der wiederum kaempfte aber mit Eis und Schnee und so verzoegerte sich unser Abflug nach Berlin um 2.5 Stunden.. eigentlich nicht so schlimm, wenn man im Anschluss keinen Weiterflug hat. Wir jedoch hatten noch eine lange Reise vor uns und versuchten, uns die steigende Besorgtheit nicht anmerken zu lassen (gegenseitig). Schlussendlich, nachdem unser Flugzeug noch liebevoll und vertrauenserregend eingesprueht wurde, ging es endlich los... hossa! in Berlin angekommen rannten wir zum naechsten Gate um den Weiterflug nach Bangkok zu erwischen, was auch klappte. Mit AirBerlin flogen wir also weiter. Nicht nur, dass der Service in der Holzklasse zu wuenschen uebrig liess, nein, auch hatte es, als wir an der Reihe waren, nur noch Vegi-Menues, was allen voran Andy leicht bis mittelschwer erzuernte. Janu, dafuer rundeten die haesslichen Stewardessen den eher faden Gesamteindruck ab. Gut, wichtig ist ja, dass man gesund und munter ankommt.. und das sind wir. Puenktlich in Bangkok angekommen warteten wir auf unseren connecting flight nach Phnom Penh, der Hauptstadt von Kambodscha. Diesmal mit der Thai Airways - wir wurden von charmanten Damen rundum verwoehnt - ging es in knapp einer Stunde zu unserem Ziel. Nachdem wir gefuehlte hundert Formulare ausgefuellt hatten, ging es zum Visa Office. Und dort interessiert kein Formular, kein Pass, nein, gar nichts, Hauptsache man hat die 20 USD parat, auf welche sie erpicht sind. Wenn man - wie Andy - nicht noch ein passendes Foto dabei hat, dann wir zwar keins gemacht, aber man darf nochmals 2 USD zahlen. No further comment. Die Hauptstadt empfing uns mit 30 Grad uns strahlendem Sonnenschein... ehrlich, es faellt enorm schwer, hier Weihnachtsgefuehle zu entwickeln. Das aber stellt fuer uns kein vordergruendiges Problem dar...:-))
Nachdem wir rasch ein nettes Guesthouse gefunden hatten, machten wir uns auf die erste Erkundungstour durch Phnom Penh. Eine laute, pulsierende Stadt mit viel mehr Motos als Einwohner, ueberall Tuk Tuks, mobilen Garkuechen am Strassenrand - es war wunderbar. Voller Vorfreude stuerzten wir uns ins Getuemmel und genossen eine erste herrliche Mahlzeit am Boden inmitten Einheimischer. Obwohl wir viel nicht kannten, bissen wir in alles, was uns geluestete und es war lecker, sehr sogar. hier ein paar Eindruecke davon.
Etwas laestig empfanden das permanente anquatschen von Tuk Tuk-, Taxi- und Moto-Fahrern. Diese riefen uns schon zu, wenn wir die Tuere zu unserem Zimmer auch nur einen Spalt oeffneten. Na ja, uns wurde bald klar, dass der Tourist als eine Art Baeckerei betrachtet werden kann, und jeder moechte gerne ein Stueck Kuchen haben...
Am Tag darauf erkundeten wir die Stadt, teils zu Fuss, teils mit dem Tuk Tuk, weil es wirklich an jeder Ecke heisst: "Hello Sir, wanna Tuk Tuk?" auch wenn es die einzigen Worte in der gelobten Sprache sind, aber die koennen sie!!! Wir besuchten den Zentralmarkt (Psar Thmei) und den Watt Phnom – ein Huegel mit einer kleinen Pagode darauf und einem 40jaehrigen Elefanten... es war sehr eindruecklich, laut, stickig, voller Leben und trotz der Hektik wunderbar.
Am Abend wollten wir uns dann mal richtig was goennen und gingen in ein lecker Restaurant. Fuer 32 Dollares haben wir uns die Waenste voll geschlagen, wunderbar. Vorbei die Vorsaetze des Gewichtsverlustes – Hallo Festschmaus.
Zum Geld gilt es zu sagen, dass die Kambodschaner zwar Riel als Lokalwaehrung haben, jedoch die meisten bis heute getroffenen Geld-Abnehmer eher auf die mehr oder weniger harte USD Waehrung stehen. Nun denn, uns egal.
Am 22. Dezember besuchten wir mit einem Tuk Tuk bewaffnet die Killing-Fields. Ein ganz trauriges Kapitel der Geschichte des Landes. Als das ultra komunistische Khmer Rouge Regime von 1975 bis 1979 die Gesellschaft saeuberte, kamen dort ueber 20,000 Menschen auf brutalste Art und Weise ums Leben. Auch hier wollen wir euch einige Eindruecke nicht vorenthalten...
Am selben Tag organisierten wir noch die Weiterfahrt nach Battambang im Nordwesten. Fuer die 5 ½ Stunden Bus Fahrt bezahlt man knapp 5 Franken pro Person. Um den Tag richtig ausklingen zu lassen, goennten wir uns zum Abschluss noch eine Bootstour auf dem Tonle Sap und Mekong, zwei Fluesse, die in Phnom Penh zusammenfliessen. An Deck erlebten wir einen sagenhaften Sonnenuntergang.
Zum Tagesabschluss noch ein herrliches Nudelsueppchen (ziemlich scharf – mit Andy-Schweiss-Effekt).
Gestern, am 23. Dezember reisten wir – gestaerkt mit einem westlichen Fruehstueck – weiter nach Battambang. Dies ist die zweitgroesste Stadt von Kambodscha und grundverschieden zu Phnom Penh. Hier angekommen lernten wir die Leute des Landes neu kennen. Alle freundlich, hilfsbereit, laechelten und vor allem: alle waren irgendwie beschaeftigt, was in der Hauptstadt gar nicht der Fall war. So schlenderten wir, nachdem wir ein Hotel gefunden hatten, gemuetlich ueber den Markt, organisierten bei einem Tuk Tuk Driver eine Tour fuer den nachfolgenden Tag und genossen hie und da eine leckere Kokosnuss. Wiederum wollten wir uns noch ein leckeres, einheimisches Abendessen goennen; diesmal hatten wir aber ueberhaupt kein Glueck. Das Essen schmeckte verdorben, alt, einfach mehr als nur grausig... dabei war es lediglich ein Chicken mit Nudelsuppe und Chicken mit gebratenen Nudeln, aber es war selten haesslich. Nun, man muss wohl auch diese Erfahrung machen, damit man das Gute wieder schaetzen lernt.
Heute nun ging es los mit dem Tuk Tuk Driver die Sehenswuerdigkeiten der Region erkunden. Unter anderem gehoeren hier der Bamboo-Train dazu, der Wat Banan und der Phnom Sampeu. Die Eindruecke dazu werden nachfolgend dokumentiert...
Die Piste war - vorallem im letzten Abschnitt - enorm staubig und wir waren richtig froh, als wir wieder im Hotel ankamen. Hier machten wir zunaechst mal eine Generalreinigung von uns und unseren Kleidern. Waehrend nun die Kleider auf dem Hoteldach trocknen, nuetzen wir die Gelegenheit um den ersten Newsletter zu verfassen. Morgen soll uns unsere Reise weiter in den Norden fuehren, nahe der Grenze zu Thailand nach Sisophon. Von dort wollen wir wieder Tempelbesichtigungen durchfuehren und nach Moeglichkeit wieder leckere einheimische Speisen probieren. Wir freuen uns sehr darauf.
Jetzt verabschieden wir uns bis zum naechsten Mal, bedanken uns ganz herzlich beim Interesse an uns und unserer Reise und wuenschen euch allen wunderbare Weihnachten.
herzlich und mit kurzen Hosen
Taemi & Andy